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Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt ist bleibend!

  • officeruprecht
  • 6. Juni 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Wovon ich heute spreche ist, was ich will und nicht muss,   heute spreche ich über das Wörtchen Genuss.  

gut gelaunt und fröhlich heiter, denk ich grad an Genuss, doch mir wird ekelig, bang zumute, denk

ich ans Wörtchen Muss….

Miteinander geht das nicht, hat keine Sympathie - Denn, wenn ich etwas Muss, NICHT mag- genieß ich das doch nie! Nur wenn ich etwas selber will, Appetit und Lust verspüre, öffnet Freude tief in meinem Herz, dem Genuss die Türe.

Wenn's bei dem Thema ums Herz geht, dann weiß nur ich Bescheid - ich weiß selbst, was Genießen ist, das tut mir auch nicht leid!

Zum Wörtchen Genuss fällt mir einiges ein, es ist eine positive Erfahrung und schließt Freude mit ein. Ob tasten, ob riechen, oder ob schmecken, all diese Sinne können Genuss in mir wecken. Egal, um welchen der Sinne es geht, weiß allein und nur ich, ob Genuss grad‘ entsteht. Beim Essen und Trinken, entscheide nur ich! Du kannst mir was empfehlen, dann höre ich dich. Doch ob ich es probier‘ und ob ich es mag, entscheide nur ich – an jedem einzelnen Tag. Das ist mein eigenes Recht, meine eigene Lust - Fremdbestimmung bei Genuss, bringt Ekel und Frust. ICH entscheide selbst was ich mag und was nicht - ich mag dich echt gern, doch dafür brauch ich dich nicht.

Genuss ist Leidenschaft und Wohlbehagen – ein richtiges Vergnügen. Empfinde ich Genuss – wird mein Körper niemals lügen. Auch meinen eigenen Raum brauch ich für Genuss - ich entscheide, wenn ich mal alleine sein muss. Ich entscheide, ob ich deine Nähe grad mag, das weiß ich ganz allein, an jedem einzelnen Tag. Ich berühre dich nicht, wenn ich das nicht will - ich grüße nicht laut, sondern vielleicht heut nur still. Ich brauch meine Ruhe, wenn ich mal aufs Klo muss, denn bei Körper und Pflege geht’s auch um Genuss. Drum bitte ich dich, kündige deine Berührungen an, damit mein Körper sich darauf auch einstellen kann. Gib mir die Zeit zum Bedenken und darauf reagieren, überrumple mich nicht, das würde mich nur verwirren.

Ob deine Berührung für mich dann auch angenehm ist, entscheide ich selbst, auch wenn du älter bist. Ob deine Umarmung, das Kuscheln gerade gut für mich ist, entscheide ich selbst, auch wenn du liebevoll bist. Auch wenn du vorsichtig, achtsam und sanft zu mir bist, entscheide ich, was für meine Seele das Richtige ist. Lust und Genuss hängt nicht an einem Alter, Schon vom ersten Tag an, bin ich Lustverwalter. Entscheide selbst und alleine, was ich gut find und mag, ich entscheid immer aufs Neue, an jedem einzelnen Tag. Vielleicht fand ich es gestern noch angenehm, und heut ist mir deine Nähe fremd und unbequem. Dann entscheide ich das für mich, und zwar ganz allein, und trotzdem kannst du mir noch wichtig sein. Auch wenn ich dich schätze, auch wenn ich dich lieb, gibt es Tage, wo ich dich vielleicht von mir schieb. Das heißt nicht, dass ich dich nun nicht mehr mag - es heißt, dass ich auf mich hör, an jedem einzelnen Tag. Dass ich hin spüre und höre, was mein Körper so braucht, denn mit heut ist vielleicht die Lust von gestern verraucht.

Ein wichtiges Thema, das braucht Sicherheit, es braucht gutes Gespür und Feinfühligkeit.   Es braucht Raum, es braucht Hingabe, Erfahrung und Zeit, dieses Thema braucht Bewusstsein und Achtsamkeit. Wir sind Vorbild und Sprachrohr für unsere Kinder - wir sind begleitend und haltend, wir sind Gefühl – Herausfinder. Wenn wir wissen, was unsere Genuss Grenzen sind, können wir doch verstehen: DIE HAT AUCH JEDES KIND!

Foto von Matthias Pall
Foto von Matthias Pall

Genuss hat keine Vor- oder Altersbestimmung,   Genuss ist individuell, ist Körperwahrnehmung. Niemand kann über Genuss von jemand anderen entscheiden! Dadurch entsteht Frust, Überschreitung und Leiden.

Lasst uns ganz gut hinspüren, um Grenzen zu wahren, jedes Wesen hat das Recht, Genuss zu erfahren.

Drum lasst uns genießen, Wohlbefinden erwecken und nicht vor solch wichtigen Themen erschrecken.  



 
 
 

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