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Der Kopf Ruhe sucht? Die Reime als Flucht

  • officeruprecht
  • 25. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Foto von Matthias Pall
Foto von Matthias Pall

An einen stillen Ort, fernab der Zivilisation, Auf der Suche nach Sinn und nach Inspiration. Mitten in der Natur, umgeben von Stille, Zur Ruhe kommen, abschalten, das ist mein Wille. Doch wie genau geht das, kann mir das wer erklären? wo doch Reime immer wieder diese Stille durchqueren.

Andere schalten ihren Kopf einfach ab, doch bei mir geht’s jetzt erst richtig los. Sei doch mal still, denk ich mir im Stillen,– was genau machen meine Gedanken denn bloß? Auch wenn der Kopf ganz in Ruhe, in Entspannung versunken, wird mein Geist plötzlich wach, mein Herz liebestrunken.




Jetzt ist seine Zeit auch endlich gekommen, von Freude und Glück völlig benommen, kommt das Herz nun endlich auch mal zu Wort, es ist der störend, denkende Kopf endlich fort.


ICH LIEBE ES, gereimte Texte zu verfassen, mentale Grenzen zu sprengen, sie fallen zu lassen. Jene die Worte beschränken, Kreatives einsperren, Worte zu durchdacht, wohlgeformten Sätzen verzerren. Ich will frei aus dem Herz heraus schreiben, auf den Wellen der Worte mit dem Reimfluss mittreiben. Völlig losgelöst, völlig frei von den Normen, will Reime spontan aus dem Bauch heraus formen. Denn sie sprudeln aus meiner Hand heraus, kaum, dass der Stift dieses Blatt berührt, es scheint, als gingen die Worte mir niemals aus, wie wenn den Stift ein innerer Antreiber führt. Mit den Worten möchte ich vielleicht Menschen beglücken, bringe damit aber eher mich selbst in Verzücken. Ganz egal, ob das hier je jemand sieht

- mein Verstand, ständig wieder in diese Reimwelt entflieht.

So sieht also die Suche nach Ruhe aus, die Suche nach entspannter Erkenntnis, sitzend und schreibend sprudeln Reime heraus, mitten in der Natur, hier und heute solang bis, die Zeit der Stille zu Ende dann geht und sich mein Kopf wieder um Gesellschaftsfähiges dreht.

Jetzt wisst ihr liebe Leser:innen da draußen, mach einen Seelenstriptease und kehr mein Inneres nach außen. In mir gibt’s kaum einen ruhigen, stillen Moment, keinen wo nicht Kopf oder Herz den Worten nachrennt. Ich kann es auch einfach für keine Sekunde belassen, muss mir auch jetzt, ehrlicherweise ein Herzerl noch fassen, um diesen Reim hier endlich gut sein zu lassen.

 
 
 

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